Neuer Audi! Zickende Multitronic!

Oder wie aus „Schnell mal ein Liter ATF* auffüllen“, in der kompletten Zerlegung des hochmodernen CVT-Getriebe endete…

Wie in meinem ersten Beitrag schon erwähnt, stellte sich der Kauf meines Audi’s mit „Getriebe-Problemen“ schon nach kurzer Zeit, als größte Herausforderung meines technischen Verständnisses und Schraubertalents heraus. Es begann schon damit, dass der Kauf des Audi A4 B6 Avant eine absolute spontane Idee war. Ich habe mich zuvor weder mit den Macken oder anderen Dingen zu dem Wagen auseinanderzusetzen. Ich sah die Anzeige, organisierte mir Kurzzeit-Kennzeichen, schaffte es gerade noch so zur Bank und fuhr mit Bus und Bahn zum Anbieter des Fahrzeugs. Als dieser mir zu guter Letzt noch tausend Euro Preisnachlass einräumte, war der Deal perfekt! Jedoch war mir in keinster Weise bewusst, welchen Herausforderungen ich infolgedessen noch gewachsen sein musste.

Warum 1000 € Preisnachlass?

Ich ein Wagen mit Getriebe-Problemen kaufen würde war mir wohl bewusst, es stand ja schließlich mit im Angebot. Doch als der Anbieter im Kaufvertrag einen Getriebeschaden Vermerke, bekam ich kurzfristig sog. nasse Füße. Welche aber schnell, aufgrund der üppigen Preisreduzierung, wieder trockneten. Und fast genau so schnell wie mich der Autokauf packte, war er auch schon wieder vorbei. Und ich war stolzer Besitzer eines Audis mit „ruckelnden Getriebe“ beim Anfahren.

Ich hielt diese Sache für eine Lappalie und wurde bereits auf dem Heimweg eines besseren belehrt, denn auf der eigentlich recht überschaubaren Strecke zwischen Leipzig und Halle Saale, musste ich ganze sechs Zwischenstopps einlegen und alle samt unfreiwillig! 

Mehr zu der zickenden Multitronic gibt es im nächsten Beitrag…

*Automatic Transmission Fluid

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